Samstag, 19. Januar 2019
Satsang und Singen 26./27.Januar
Herzliche Einladung zum Satsang am Samstag von 19:30 - 22 Uhr
und zum heilsamen Singen am Sonntag von 16 -18 Uhr
Montag, 17. Dezember 2018
Wie die Klage des flügellosen Vogels Mensch in die Welt kam
Wie die Klage des
flügellosen Vogels Mensch in die Welt kam
Beginnen wir mit der
Geschichte des flügellosen Vogels Mensch irgendwo. Es könnte am
Anfang sein, ebenso wie am Ende, denn damals gab es keine Zeit. Zeit
ist eine Erfindung.
Wir beginnen also einfach
irgendwo.
Und dieses Irgendwo
beginnt genau da, wo alles Suchen aufhört.
Jetzt, genau hier. Denn
solange Suchen da ist, ist das Jetzt nicht zu finden. Das Jetzt
versteckt sich nämlich geschickt vor Allen die da suchen.
Also, hört einfach auf
damit, hört und seid still, ganz still.
Werdet zu Hörenden, damit
ihr die Geschichte empfangen könnet. Damit ihr Gott empfangen könnt.
Nada Brahma - Gott ist Klang.
Nada Brahma
In der Unendlichkeit des
Klangs lebt ein Vogelwesen. Sein Körper ist aus gewebtem Licht,
seine riesigen Schwingen schillern in den Farben des Regenbogens. In
seinen leeren Augen spiegeln sich Himmel und Erde. Denn nichts
anderes gibt es, nur Himmel und Erde, oben und unten. Kein daneben,
kein dahinter und kein davor.
Nur oben und unten.
Eingebettet in Klängen.
In diesen Klängen tanzte
der Vogel und schwang sich empor in den unendlichen Raum. Und da es
keine Zeit gab, war das Vogelwesen immer gleichzeitig überall. Über
All. Sein Lichtkörper breitete sich aus, seine regenbogenfarbenen
Flügel schillerten grenzenlos.
Nichts anderes war
notwendig als Tanz und Klang. Daraus bestand die ganze Welt. Tanz und
Klang, Himmel und Erde.
Ja, und noch etwas
Wundersames geschah. Aus Tanz und Klang wurde ein Kind der Liebe
geboren. Und dieses Kind hatte einen Namen. Es hieß Gebet und sein
Körper war ein Gewebe aus Liebe und Dankbarkeit. Und so kam das
Bewusstsein in die Welt.
Gebet ist die höchste
Form davon.
Ja, dieses lichte
Vogelwesen hatte Bewusstsein und daraus entstand Liebe und
Dankbarkeit, ganz von allein.
1 + 1 = 3
Das war die einzige
mathematische Formel, die es in dieser Welt gab:
1 + 1 = 3
Tanz und Klang = Gebet
1 + 1 = 3
Dann passierte etwas
Neues. Etwas das das Gleichgewicht von All-Eins-Sein empfindlich
durcheinander brachte. Obwohl es nur eine winzig klitzekleine Feder
war, die sich aus dem Lichtkleid des Vogelwesens löste und sanft zur
Erde schwebte, veränderte sich auf einmal alles. Denn damit hatte
die Zeit begonnen. Das Vogelwesen unterbrach sich in seinem Tanz und
blickte erstaunt der nieder schwebenden Feder nach. Einen Augenblick
nur empfand er diese winzig kleine Feder als getrennt von sich und
die Zeit hatte begonnen zu existieren. Es gab plötzlich ein Vorher
und ein Nachher. Der Vogel bemerkte diese Veränderung natürlich und
er begann darüber nachzudenken. Und genau da, als er anfing
nachzudenken hörte der Klang auf und sein Menschsein begann. Er war
ein Vogelmensch geworden.
Dieser Zustand war ihm
sehr unbekannt und erschreckte ihn zutiefst. Und so kam die Angst in
die Welt. Der Vogelmensch wollte das Vorher unbedingt zurückhaben
und er machte sich zur Aufgabe, die Feder zu suchen. Er wollte die
Feder wiederhaben, damit der Urzustand wieder hergestellt würde. Und
so kam auch die Hoffnung in die Welt.
Der Vogelmensch begann auf
der Welt umherzuirren und zu suchen. Nun gab es nicht nur unten und
oben, jetzt gab es auch links und rechts, vorne und hinten und noch
viele andere Möglichkeiten. Und je mehr er suchte, desto mehr
Möglichkeiten gab es.
Bei seinem Suchen und
Umherirren geschah es, dass er mehr und mehr Federn aus seinem
regenbogenfarbenen Gewand verlor. Alle Federn versammelten sich in
dem Zwischenraum zwischen Himmel und Erde zu einem Regenbogen. Eine
bunter Brückenbogen entstand, der an den Klang einer zeitlosen Zeit
erinnert, an das was der Mensch wirklich ist, ein unendliches Wesen
aus Licht.
Der Vogel Mensch war sehr
schwer geworden vom vielen Suchen, schwer von Gedanken und
Vorstellungen und er wurde unglücklich. Unglücklich, weil er vergaß
sich zu erinnern, wer er wirklich war. Sehnsucht und tiefe
Traurigkeit treiben ihn seitdem auf Erden ziellos umher. Und er
beginnt sein Klagelied anzustimmen, weil er den Klang der
Unendlichkeit vergaß. Und immer noch verliert er Federn, im Samsara,
dem Weltenrad der Zeit.
Immer wenn ich eine Feder
finde, hebe ich sie auf, gehe damit zum Regenbogen und singe und
tanze, denn 1 + 1 = 3.
Und während ich tanze und
singe, entdecke ich diese Zeitlosigkeit in mir, ganz tief in meinem
Herzen. Ganz still kauert sie da und lächelt mich an.
Das ist die ganze wahre
Geschichte.
Sie kann nicht verstanden
werden.
Suprya Gina
Samstag, 8. Dezember 2018
Satsang-unterm-Dach am 15. Dezember 2018
Deine unendlichen
Gaben
empfange ich
nur in diesen meinen
sehr kleinen
Händen.
Zeitalter
vergehen
und immer
gießest du aus,
und immer ist
Raum,
um erfüllt zu
werden.
Tagore
Foto:
SupryaGina
Donnerstag, 15. November 2018
Satsang-unterm-Dach am 24.November 2018
Und
dann kam der Tag,
an dem es mir größere Schmerzen bereitete,
eine verschlossene Knospe zu bleiben,
als es zu wagen,
mich zur Blüte zu öffnen.
(Anais Nin)
an dem es mir größere Schmerzen bereitete,
eine verschlossene Knospe zu bleiben,
als es zu wagen,
mich zur Blüte zu öffnen.
(Anais Nin)
Lasst
uns miteinander still sein und lasst uns miteinander sprechen,
über
das, was uns bewegt.
Ein
stilles Gebet ist so willkommen, wie ein herzliches Lachen, eine
Berührung oder ein Lied.
Samstag, 24.November 2018
19:30
-22 Uhr
Ausgleich:
15-20 €
Wer
in Stille sitzen oder liegen möchte: Eine halbe Stunde vor dem
Termin ist Einlass.
.
Komm
einfach so, wie du bist.
Ich
freue mich auf dich.
Bitte
melde dich spätestens am Vortag per Mail oder über das Kontaktformular an.
Suprya Gina
Mantzke, 71404 Korb
(von
Stuttgart kommend B14 Richtung Waiblingen, Ausfahrt Korb, 2 Min)
Samstag, 20. Oktober 2018
Satsang in Mühlacker
Das
Herz öffnen
und
der Liebe begegnen...
sich
berühren lassen...
Herzliche
Einladung zum
Satsang
mit Suprya in Mühlacker
am
4. November, 15-17 Uhr
in
75417 Mühlacker (Nähe Pforzheim)
Bahnhofstraße
15 (neben Kaufhaus Säman)
Yoga
Raum
Wir
können über das sprechen was uns
bewegt,
berührt.
Über
Spiritualität und „Alltag“,
über
das Abenteuer der Selbstfindung.
In
Stille und Musik eintauchen.
Kommt
einfach so wie ihr seid.
Ich
freue mich auf die Begegnung.
Empfohlener
Ausgleich/Spende: 15/20€
Danke an Karuna/Brigitte für die Einladung.
Gerne über das Kontaktformular
oder über FB Bescheid geben ob ihr kommt.
Danke an Karuna/Brigitte für die Einladung.
Gerne über das Kontaktformular
oder über FB Bescheid geben ob ihr kommt.
Montag, 24. September 2018
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