Sonntag, 21. April 2019
Sonntag, 14. April 2019
Der Ruf
Der Ruf
Tanzen will ich
wieder,
mich der Schöpfung
hingeben
mich abgeben an den
Wind
fließen in den
Klang
der Lieder,
der Gebete.
Ich habe gehört,
ich habe gehört,
dein Ruf ließ mich
erschauern,
bewegte meine Füße,
erhitzte meinen
Körper,
und meine Hände
erhoben sich
als hättest du sie
zu dir gezogen
als wolltest du mich
aufrichten
um mich zu erinnern,
Tanze..., tanze
tanze dein Leben,
dein Lieben
deine Leidenschaft.
Entzünde neu dein
Feuer
und zeige mir deine
Schönheit,
deine Anmut.
Verbinde dich mit
allem was ist,
frage nicht,
lasse deine Füße
sich bewegen
lass deine Hände
sprechen
fühle mich in
deinem Körper,
sei mir nah,
ganz nah
Tanze...
©SupryaGina
Donnerstag, 14. März 2019
Sat-in-touch - Körpererwachen
An einem Dienstag, Donnerstag oder an einem Wochenendtag können Termine vereinbart werden.
Sat-in-touch
sind Einzeltermine für jeweils 60 oder 90 Minuten.
Sat-in-touch
ist Begegnung und Berührung in Achtsamkeit, ohne Worte.
Wir
haben so viel gelernt, so viel gearbeitet, so viel gehört, so viel
gesprochen bei dem Versuch zu verstehen.
Es
kommt der Moment, da bricht alles ab, werden alle Worte flüchtig
und die Wirklichkeit zeigt sich als eine Ahnung hinter dem Schleier.
Etwas
wird offensichtlich.
Etwas
glitzert durch.
Etwas
Vertrautes zeigt sich, eine Schwelle wird überschritten.
Und
wir möchten nicht mehr stören durch Worte oder im Wege stehen durch
Taten und Handlungen.
Wir
möchten still werden, still und doch in ganz in Kontakt sein.
Ganz
wach sein.
In
das Unbekannte fließen.
Sich
verlieren und doch geborgen sein.
Es
kann auch eine Scheu auftreten, eine Angst, eine Blockade...
Das
ist nicht ungewöhnlich und wird genau so willkommen geheißen und
mit in die Anwesenheit hinein genommen. Alles darf da sein.
Dazu
bin ich mit dir hier, halte dich, berühre dich, lasse dich, bin
still und staunend mit dir.
Sehe
mit dir das Wunderbare.
Vielleicht
singen wir oder lachen oder sinken in eine fühlende Anwesenheit und
überlassen uns dem Moment.
Vielleicht
sind wir von einer Traurigkeit erfasst.
Vielleicht
sprechen wir auch und Worte dürfen aufsteigen aus der unendlichen
Tiefe des Seins.
Vielleicht
sitzen wir uns gegenüber oder du magst dich hinlegen und ich halte
dich, vielleicht ist es dein Impuls dich zu bewegen... still oder zur
Musik.
Du
kannst dich deiner inneren Führung überlassen und ich begleite dich
mit fühlender Anwesenheit und Achtsamkeit. Ich bin mitten drin mit
dir.
Sat-in-touch
– Sein in Berührung und Begegnung mit dem Wunderbaren.
Das
Abenteuer sich einzulassen.
Ich
freue mich so sehr auf die Begegnung mit dir.
Die
Sessions finden bei mir in Korb (Nähe Stuttgart) unterm Dach statt,
jeweils 60 oder 90 Minuten.
Gerne
komme ich auch zu dir, wenn du im Großraum Stuttgart oder Umgebung
wohnst.
Eine
anschließende spätere Begleitung per Mail oder Telefon ist möglich,
auftauchende Fragen können beantwortet oder das Erlebte geschildert
werden und gehört zum Abschluss einer Session.
Sat-in-touch
kann an einem Dienstag oder Donnerstag oder auch an einem
Wochenendtag nach schriftlicher oder telefonischer Terminvereinbarung
gebucht werden.
Alle
weiteren Details (Ausgleich, Wegbeschreibung, usw.) kannst du gerne
unverbindlich erfragen.
Suprya
Gina
suprya @ suprya.de oder über das Kontaktformular dieser Seite.
Donnerstag, 7. Februar 2019
Samstag, 19. Januar 2019
Satsang und Singen 26./27.Januar
Herzliche Einladung zum Satsang am Samstag von 19:30 - 22 Uhr
und zum heilsamen Singen am Sonntag von 16 -18 Uhr
Montag, 17. Dezember 2018
Wie die Klage des flügellosen Vogels Mensch in die Welt kam
Wie die Klage des
flügellosen Vogels Mensch in die Welt kam
Beginnen wir mit der
Geschichte des flügellosen Vogels Mensch irgendwo. Es könnte am
Anfang sein, ebenso wie am Ende, denn damals gab es keine Zeit. Zeit
ist eine Erfindung.
Wir beginnen also einfach
irgendwo.
Und dieses Irgendwo
beginnt genau da, wo alles Suchen aufhört.
Jetzt, genau hier. Denn
solange Suchen da ist, ist das Jetzt nicht zu finden. Das Jetzt
versteckt sich nämlich geschickt vor Allen die da suchen.
Also, hört einfach auf
damit, hört und seid still, ganz still.
Werdet zu Hörenden, damit
ihr die Geschichte empfangen könnet. Damit ihr Gott empfangen könnt.
Nada Brahma - Gott ist Klang.
Nada Brahma
In der Unendlichkeit des
Klangs lebt ein Vogelwesen. Sein Körper ist aus gewebtem Licht,
seine riesigen Schwingen schillern in den Farben des Regenbogens. In
seinen leeren Augen spiegeln sich Himmel und Erde. Denn nichts
anderes gibt es, nur Himmel und Erde, oben und unten. Kein daneben,
kein dahinter und kein davor.
Nur oben und unten.
Eingebettet in Klängen.
In diesen Klängen tanzte
der Vogel und schwang sich empor in den unendlichen Raum. Und da es
keine Zeit gab, war das Vogelwesen immer gleichzeitig überall. Über
All. Sein Lichtkörper breitete sich aus, seine regenbogenfarbenen
Flügel schillerten grenzenlos.
Nichts anderes war
notwendig als Tanz und Klang. Daraus bestand die ganze Welt. Tanz und
Klang, Himmel und Erde.
Ja, und noch etwas
Wundersames geschah. Aus Tanz und Klang wurde ein Kind der Liebe
geboren. Und dieses Kind hatte einen Namen. Es hieß Gebet und sein
Körper war ein Gewebe aus Liebe und Dankbarkeit. Und so kam das
Bewusstsein in die Welt.
Gebet ist die höchste
Form davon.
Ja, dieses lichte
Vogelwesen hatte Bewusstsein und daraus entstand Liebe und
Dankbarkeit, ganz von allein.
1 + 1 = 3
Das war die einzige
mathematische Formel, die es in dieser Welt gab:
1 + 1 = 3
Tanz und Klang = Gebet
1 + 1 = 3
Dann passierte etwas
Neues. Etwas das das Gleichgewicht von All-Eins-Sein empfindlich
durcheinander brachte. Obwohl es nur eine winzig klitzekleine Feder
war, die sich aus dem Lichtkleid des Vogelwesens löste und sanft zur
Erde schwebte, veränderte sich auf einmal alles. Denn damit hatte
die Zeit begonnen. Das Vogelwesen unterbrach sich in seinem Tanz und
blickte erstaunt der nieder schwebenden Feder nach. Einen Augenblick
nur empfand er diese winzig kleine Feder als getrennt von sich und
die Zeit hatte begonnen zu existieren. Es gab plötzlich ein Vorher
und ein Nachher. Der Vogel bemerkte diese Veränderung natürlich und
er begann darüber nachzudenken. Und genau da, als er anfing
nachzudenken hörte der Klang auf und sein Menschsein begann. Er war
ein Vogelmensch geworden.
Dieser Zustand war ihm
sehr unbekannt und erschreckte ihn zutiefst. Und so kam die Angst in
die Welt. Der Vogelmensch wollte das Vorher unbedingt zurückhaben
und er machte sich zur Aufgabe, die Feder zu suchen. Er wollte die
Feder wiederhaben, damit der Urzustand wieder hergestellt würde. Und
so kam auch die Hoffnung in die Welt.
Der Vogelmensch begann auf
der Welt umherzuirren und zu suchen. Nun gab es nicht nur unten und
oben, jetzt gab es auch links und rechts, vorne und hinten und noch
viele andere Möglichkeiten. Und je mehr er suchte, desto mehr
Möglichkeiten gab es.
Bei seinem Suchen und
Umherirren geschah es, dass er mehr und mehr Federn aus seinem
regenbogenfarbenen Gewand verlor. Alle Federn versammelten sich in
dem Zwischenraum zwischen Himmel und Erde zu einem Regenbogen. Eine
bunter Brückenbogen entstand, der an den Klang einer zeitlosen Zeit
erinnert, an das was der Mensch wirklich ist, ein unendliches Wesen
aus Licht.
Der Vogel Mensch war sehr
schwer geworden vom vielen Suchen, schwer von Gedanken und
Vorstellungen und er wurde unglücklich. Unglücklich, weil er vergaß
sich zu erinnern, wer er wirklich war. Sehnsucht und tiefe
Traurigkeit treiben ihn seitdem auf Erden ziellos umher. Und er
beginnt sein Klagelied anzustimmen, weil er den Klang der
Unendlichkeit vergaß. Und immer noch verliert er Federn, im Samsara,
dem Weltenrad der Zeit.
Immer wenn ich eine Feder
finde, hebe ich sie auf, gehe damit zum Regenbogen und singe und
tanze, denn 1 + 1 = 3.
Und während ich tanze und
singe, entdecke ich diese Zeitlosigkeit in mir, ganz tief in meinem
Herzen. Ganz still kauert sie da und lächelt mich an.
Das ist die ganze wahre
Geschichte.
Sie kann nicht verstanden
werden.
Suprya Gina
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