Samstag, 20. Juni 2020

Neige deines Herzens Ohr


Schweige und höre

wenn die Stille spricht

Neige deines Herzens Ohr



Herzliche Einladung zum Satsang-unterm-Dach*

am Samstag, 27. Juni, 19:30 – 22 Uhr
in Korb bei Stuttgart




Erst wenn wir still werden,

innerlich und äußerlich

können wir wirklich verstehen

dann kann sich das Herzensohr öffnen



Da ist eine Sehnsucht

wieder ganz Ohr zu sein

sich wieder ganz zu öffnen

zu lauschen

auf das was spricht



Es gibt bestimmt so viel

was wir teilen möchten

so viel zu sagen

und der Raum der sich öffnen darf

ist ein Segen

für des Herzens Tiefe



Lasst uns miteinander sprechen

in diesem großen weiten Raum

und lasst uns lauschen

mit dem Ohr des Herzens



Da möchte ich gerne mit euch sein.

Anmeldung bitte über das Kontaktformular
in der rechten Spalte oder über suprya@suprya.de
Die genaue Adresse erhälst du dann.

Komme einfach so wie du bist 

*Nach den neuesten Verrordnungen
des Landesministeriums Baden Württemberg
dürfen bis zu 10 Personen im nichtöffentlichen 
Raum zusammen kommen.
Ich bitte daher um eine rechtzeitige Anmeldung

Donnerstag, 11. Juni 2020

Stunde der Königinnen und Könige

                            


Die Stunde der Königinnen und Könige?

Wenn wir uns fragen was hat uns diese Krisenzeit gebracht oder was wird sie uns bringen.
Wird die Welt eine andere sein als vorher? Hat der Mensch daraus gelernt? Ist dieser Weckruf angekommen? Hat es sich gelohnt sozusagen?

Und diese Frage kann man nur beantworten wenn man bei sich selbst schaut.
Was ist passiert mit mir? Hat die Corona-Zeit in mir etwas berührt, geweckt? Tut sie das noch? Durch was bin ich höchstpersönlich in dieser Krisenzeit gegangen? Wie habe ich mich verhalten? Gab es Ängste? So etwas wie ein Schockzustand? Habe ich mich allein gefühlt, hilflos überfordert? Habe ich brav alle Regeln befolgt oder bin ich in die Abwehr, in den Protest gegangen, war da Angst die Kontrolle zu verlieren und sie jemand anders zu überlassen? Habe ich gegen etwas gekämpft oder habe ich mich voller Vertrauen wie ein Kind fallen gelassen, auf die Hilfe und Unterstützung von außen gesetzt?

Wie war ich? Wie habe ich mich verhalten? Vielleicht habe ich auch alles ignoriert um mein bisher gewonnenes Weltbild und Selbstbild nicht zu verlieren. Ich will das bleiben was ich bin und die Welt behalten wie ich sie kenne oder glaube zu kennen...

Und, hat sich mein Verhalten im Laufe der Zeit verändert? Bin ich gewachsen und erwachsen aus der Krise hervor gegangen oder hat es mich in meinen Grundfesten erschüttert, mich klein und demütig gemacht? Oder interessiert mich das alles gar nicht und ich halte mich aus allem heraus, von allem fern?

Was hat es mit mir gemacht?

Hat es mich in meiner Mitte bestärkt und mein unerschütterliches Vertrauen sichtbar gemacht, was ja schon die ganze Zeit da war und durch diese Unsicherheiten und Ängste in der Welt nur noch klarer wurden? Ist mir klar geworden, dass ich mein Königreich nie verlassen habe und mir in mir niemals etwas passieren kann, ich in Wahrheit unberührbar bin und bleibe? Und führt mich diese Klarheit in eine noch größere Selbstbestimmung und Unabhängigkeit bis hinein ins Rebellische, in das Aufbegehren? Bin ich gestärkt aus allem hervor gegangen und weiß noch mehr als jemals zuvor daß im Grunde ich der Schöpfer/die Schöpferin der Welt bin?

Wie sehe ich die Welt und mich darin oder ist es die Welt in mir?

Hat mich diese Krise in meinem Erwachensprozess gestärkt oder vielleicht erst hinein geführt? Ist sie vielleicht sogar der Segen zu meinem Erwachen, zu meinem Erkennen über das was ich bin?

Oder bin ich in eine erneute Überanpassung an das Leben geraten, von der alten Angst genährt nicht geliebt zu sein? Und ich tue alles was Vater Staat von mir verlangt, bin gehorsam und dankbar dass so gut für mich gesorgt wird? Und bin ich dabei noch zurechtweisend allen anderen gegenüber die sich nicht an die neue Ordnung der Welt anpassen? Urteile und verurteile ich Andersdenkende?
Und wenn ja, warum habe ich das getan? Aus Angst dass Andersdenkende für mich zur Gefahr werden könnten?
Oder stehe ich auf der anderen Seite und verurteile alle Schlafschafe, die so brav und angepasst sind? Erhebe ich mich über Andersdenkende? Aus Angst vor Kontrollverlust? Aus Angst nicht geliebt zu sein?

Corona ist für mich längst kein negativ besetztes Wort mehr, auch wenn ich es eine zeitlang nicht mehr hören konnte und wollte. Corona ist zur persönlichen Krone geworden und sie kann es für jeden einzelnen sein.
Wie trage ich meine Krone? Bin ich gestärkt daraus hervor gegangen und bin ich zur Königin, zum König in meinem eigenen Leben geworden oder breche ich unter der Last zusammen und macht mich klein und hilflos? Ist mir die Krone zu groß, zu schwer und würde ich sie am liebsten wieder abgeben? Und wenn ja, an wen? Ist es eine Dornenkrone, symbolisch für mein Leiden, meine Angst?
Auch meiner Angst vor dem Tod?
Oder ist es wie eine Baumkrone, dem Himmel zugewandt, deren Blätter sich im Wind wiegen, eine Baumkrone, angepasst an jede Jahreszeit...?

Ich für mich stehe absolut auf der Seite der Könige und Königinnen.
Für mich ist so deutlich und klar geworden wer ist bin. Tatsächlich?
Das wäre ja die Gretchenfrage schlechthin... Wer bin ich, ist also ein für allemal geklärt?
Hm, ein für allemal kann ich nicht sagen, aber wenn ich das jetzt in diesem Moment überprüfe dann ist das so klar. Dabei kann ich es nicht einmal in Worte fassen, vielleicht könnte ich eher in Worte fassen was ich nicht bin und das ist so ziemlich alles.
Ich bin gar nichts, nichts von alledem was definiert werden kann.
Ich nenne es Königin aber es ist anders. Weil es kein Wort dafür gibt.
Ich könnte es auch Rebellin nennen, aber auch das ist anders gemeint.
Aber es trifft es irgendwie ganz gut. Da ist eine Rebellion gegen alle Definitionen, eine stille Rebellion ohne Worte und Waffen. Sogar ohne mich.
Corona ist die Krönung aller Enthaupteten. Enthauptet deswegen weil diese Krone nichts mit Macht zu tun hat, sie wird nicht von Stolz getragen und es gibt nichts zu verteidigen oder zu verlieren. Weder mit Worten noch mit Waffen. Sie ist das Symbol für dein Erwachen, Symbol für das was du in Wahrheit bist.
Unberührbar und niemals in etwas verwickelt oder verwoben.
Und aus diesem heraus geschieht Welt, in dir, um dich, mit dir.
Für mich war und ist diese Krisenzeit eine deutliche Erinnerung für die ich dankbar bin, die mich lächeln macht, weil ich diesen Weckruf erkannt habe. Für mich. Es hat mich aufgeweckt, wieder einmal. Und ich hatte wohl nicht bemerkt, dass ich zwischenzeitlich eingeschlafen war. Aber Erleuchtung ist eh kein Dauerzustand weil er überhaupt kein Zustand ist den man haben kann. Du kannst nur immer wieder vom Leben geweckt werden um die Chance erhalten zu können, zu erkennen wer du in Wirklichkeit bist. Königin und König in deinem eigenen Leben zu sein, frei von allem weltlichen Geschehen. Und dennoch mittendrin.

Danke Corona. Danke mir selbst.

SupryaGina 6/20
Foto: pixabay(frei)

Samstag, 22. Februar 2020

Satsang-am-Sonntagnachmittag 1. März


Geborgen sein
ganz in mir
und neu erblühen.
Tragende Erde,
schwebendes All
und darüber hinaus...
SupryaGina 
 

...und geborgen sein bei einer Tasse Tee
und im Kreise lieber Menschen...

Herzliche Einladung zum
Satsang-am-Sonntagnachmittag
mit Suprya am 1. März 2020, 16-18:30 Uhr
in Korb bei Stuttgart

Zusammen sein, sprechen, schweigen, singen
...was gerade so geschehen möchte.

Du bist herzlich eingeladen

Bitte melde dich wenn möglich einen Tag vorher über das Kontaktformular oder per Mail an.
Alle weiteren Infos bekommst du dann von mir.
Danke.
Ausgleich 20€ (empf.)

SupryaGina Mantzke
71404 Korb



Freitag, 17. Januar 2020

Sanfte Körperarbeit


Sat-in-touch
An einem Dienstag, Donnerstag oder an einem Wochenendtag können Termine vereinbart werden.

Sat-in-touch sind Einzeltermine für jeweils 60 oder 90 Minuten.

Sat-in-touch ist Begegnung und Berührung in Achtsamkeit, ohne Worte.

Wir haben so viel gelernt, so viel gearbeitet, so viel gehört, so viel gesprochen bei dem Versuch zu verstehen.
Es kommt der Moment, da bricht alles ab, werden alle Worte flüchtig und die Wirklichkeit zeigt sich als eine Ahnung hinter dem Schleier.
Etwas wird offensichtlich.
Etwas glitzert durch.
Etwas Vertrautes zeigt sich, eine Schwelle wird überschritten.
Und wir möchten nicht mehr stören durch Worte oder im Wege stehen durch Taten und Handlungen.
Wir möchten still werden, still und doch in ganz in Kontakt sein.
Ganz wach sein.
In das Unbekannte fließen.
Sich verlieren und doch geborgen sein.
Es kann auch eine Scheu auftreten, eine Angst, eine Blockade...
Das ist nicht ungewöhnlich und wird genau so willkommen geheißen und mit in die Anwesenheit hinein genommen. Alles darf da sein.
Dazu bin ich mit dir hier, halte dich, berühre dich, lasse dich, bin still und staunend mit dir.
Sehe mit dir das Wunderbare.
Vielleicht singen wir oder lachen oder sinken in eine fühlende Anwesenheit und überlassen uns dem Moment.
Vielleicht sind wir von einer Traurigkeit erfasst.
Vielleicht sprechen wir auch und Worte dürfen aufsteigen aus der unendlichen Tiefe des Seins.
Vielleicht sitzen wir uns gegenüber oder du magst dich hinlegen und ich halte dich, vielleicht ist es dein Impuls dich zu bewegen... still oder zur Musik.
Du kannst dich deiner inneren Führung überlassen und ich begleite dich mit fühlender Anwesenheit und Achtsamkeit. Ich bin mitten drin mit dir.
Sat-in-touch – Sein in Berührung und Begegnung mit dem Wunderbaren.
Das Abenteuer sich einzulassen.
Ich freue mich so sehr auf die Begegnung mit dir.

Die Sessions finden bei mir in Korb (Nähe Stuttgart) unterm Dach statt, jeweils 60 oder 90 Minuten.
Gerne komme ich auch zu dir, wenn du im Großraum Stuttgart oder Umgebung wohnst.

Eine anschließende spätere Begleitung per Mail oder Telefon ist möglich, auftauchende Fragen können beantwortet oder das Erlebte geschildert werden und gehört zum Abschluss einer Session.
Sat-in-touch kann an einem Dienstag oder Donnerstag oder auch an einem Wochenendtag nach schriftlicher oder telefonischer Terminvereinbarung gebucht werden.
Alle weiteren Details (Ausgleich, Wegbeschreibung, usw.) kannst du gerne unverbindlich erfragen.
Suprya Gina
suprya @ suprya.de oder über das Kontaktformular dieser Seite.

Sonntag, 12. Januar 2020

Satsang-unterm-Dach am 18. Januar


Satsang-unterm-Dach am 18. Januar
in Korb bei Stuttgart
19:30 – 22 Uhr


Ich ließ meinen Engel lange nicht los,
und er verarmte mir in den Armen...

Diese Worte von Rainer Maria Rilke gingen mir in den letzten Tagen immer wieder durch den Kopf. Und jetzt, in dieser Zeit des Neuen Jahres, in der Zeit des Wünschens und des Hoffens, in der Zeit in der neue Vorsätze gefasst werden, Glücksbotschaften und Engelkarten gezogen werden, in der Hoffnung es möge ein gutes Jahr werden, erscheint mir jegliches Wünschen und Hoffen, mehr als zuvor, als ein Hindernis, als etwas Beschwerliches.
Ist es nicht schon jetzt gut? Ist nicht schon jetzt alles perfekt? Ist nicht unser Leben wie es hier gerade erscheint genau richtig? Ist nicht jedes Wünschen und Hoffen ein Ausweichen aus der Akzeptanz und der Wertschätzung für das was gerade jetzt hier ist.


Zugegeben, ich habe auch Engelkarten gezogen, weil es schon so lange Tradition in unserer Familie war am Silvesterabend eine Karte zu ziehen, selbst unsere Katze hatte ihre Engelkarte, indem sie über die Karten lief und die erste Karte die ihre Pfote berührte, war ihre. Einmal zog sie „Brüderlichkeit + Schwesterlichkeit“, das passte so schön, denn sie war wirklich wie ein Geschwisterchen in unserer Familie.
Aber, ist das Ziehen von einer Engelkarte eine Freude, ein einfaches Ritual dass nichts weiter bedeutet und wie ein Spiel in der Gemeinschaft, in der Familie erlebt wird, oder ist damit ein Wunsch oder das Hoffen auf ein besseres Leben verbunden. ….Morgen werde ich glücklich sein...


Ich möchte gerne an diesem Satsang-Abend dazu einladen wunschlos zu werden, alle Hoffnungen und guten Vorsätze fahren zu lassen. Selbst den Wunsch nach Wunschlosigkeit aufzugeben.
Und ich bin gespannt, was ihr so alles in eure Kisten gepackt habt.
Lasst uns auspacken... und das nach Weihnachten...
Ich freue mich darauf.
Kommt - wie immer - so wie ihr seid. Eine Anmeldung spätestens am Vortag wäre hilfreich.
Anmeldung über das Kontaktformular oder über suprya @ suprya.de


Ich ließ meinen Engel lange nicht los,
und er verarmte mir in den Armen
und wurde klein, und ich wurde groß:
und auf einmal war ich das Erbarmen,
und er eine zitternde Bitte bloß.
Da hab ich ihm seine Himmel gegeben, -
und er ließ mir das Nahe, daraus er entschwand;
er lernte das Schweben, ich lernte das Leben,
und wir haben langsam einander erkannt...

Rainer Maria Rilke